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Mittwoch, 22. Mai 2013

Dubiose Marketing-Praktiken in den alternativen Medien

Anmerkung: Dieser Text ist nach besten Gewissen geschrieben und sollte jemand Fehler entdecken, dann informiert mich bitte.

In Bad Homburg lebte einmal ein Mann mit dem Namen Günter Saur, schlecht verdiente er nicht, schließlich war er der Geschäftsführer von CENTRO INVEST und ECI Real Estate. Als er nach Elbingen umzog lies er sich 2009 als FDP-Politiker auf die Wahlliste zum Verbandsgemeinderat setzen [1]. Obwohl er nicht mehr Geschäftsführer zweier Wirtschaftsunternehmen ist, dürfte er trotzdem nicht schlecht verdienen, schließlich gründet Herr Saur gerne verschiedene Firmen. So z.B. die Westwood Enterprises UG, an die alle Aufträge im  Bewusst.tv-Shop von Jo Conrad gehen [2]. Die Westwood Enterprises UG besitzt auch den Immenhaus-Shop [3]. Nun besitzt Herr Saur aber auch die SAUR Handel & Dienstleistungen UG. Dieser wiederum gehört der RemoteViewing-Shop [4], der an das RemoteViewingInstitute von Raik Fischer angeschlossen ist. Wie praktisch, dass Herr Saur dann natürlich Werbung für RemoteViewing auf bewusst.tv machen kann [5]. Aber Herr Saur ist noch viel gerissener: Er ist auch noch der Eigentümer der Stonehenge GmbH, der wiederum die SchildVerlag-GmbH gehört, also gehört ihm auch der Online-Shop des Alpenparlaments [6]. 2013 hat er nun auch noch die "Verlag Weltenwandel UG" gegründet, die bisher nur einen Artikel verkauft und zwar das neue Buch von Guido Grandt und Udo Schulze. Hohe Verkaufszahlen sind zu erwarten, schließlich wird dieses Buch bald auf dem Alpenparlament-Kongress 2013 vorgestellt werden. Nun hat Herr Saur auch einen Kooperationspartner, den Kai-Homilius-Verlag. Doch worin besteht die Kooperation? Eine Liste der Autoren des Kai-Homilius-Verlages gibt darüber Aufschluss. Hier werden die Bücher z.B. von Holger Strohm, Jürgen Elsässer, Daniele Ganser, Christoph Hörstel, Guido Grandt und anderen verlegt. Auch das COMPACT-Magazin von Jürgen Elsässer erscheint in diesem Verlag. Wie praktisch ist es da, dass alle diese Autoren auf bewusst.tv und Alpenparlament interviewt werden. Das wird die Verkaufszahlen ihrer Bücher sicher steigern. Ich glaube allerdings nicht, dass Herr Saur will, dass dies alles bekannt ist, denn sonst würde er ja nicht unterschiedliche Firmen mit der gleichen Addresse gründen, sondern gleich alle Geschäfte über eine Firma abwickeln. Ich habe das ganze mal grafisch dargestellt.


Für mich hat es also den Anschein, dass die Interviewpartner bei Alpenparlament und Bewusst.tv nicht zufällig gewählt sind, sondern dass Herr Saur hier Einfluss nimmt, um seine Produkte verkaufen zu können.

Doch wenden wir unseren Blick einmal woanders hin. Klaus Thannhuber, der ehemalige Eigentümer der Privatbank Reithinger, die 2006 Insolvenz anmeldete, wird beschuldigt die Bank gezielt ausgeblutet zu haben, um sich selbst zu bereichern [7]. Auch heute schafft es der Privatbänker nicht sich aus den schlechten Schlagzeilen herauszuhalten [8]. Seinerzeit hatte Klaus Thannhuber einen interessanten Mitarbeiter, sein Name ist Mike Koschine. Gegen Klaus Thannhuber wird bereits wegen Steuerhinterziehung ermittelt, und seinem ehemaligen Mitarbeiter ist es auch nicht anders ergangen. Mike Koschine gründete die KB-Edelmetall. Zunächst in Deutschland, wanderte nun aber in die Schweiz und Lichtenstein aus. Aber schon bald wurde gegen den selbsternannten Goldhändler ermittelt. Hier ein Beispielbericht, wie man sie zu Hauf im Internet findet:

"Die Wirtschaftskrise und die Angst um den Euro haben viele Österreicher veranlasst, ihr Erspartes in Gold anzulegen. Auch ein Weststeirer hatte sich entschlossen, um 8000 Euro kleine Mengen Gold zu kaufen. Über eine Maklerin kam er 2009 mit Mike Koschine und seiner Firma KG-Edelmetall in München in Kontakt. "Damals gab es keinerlei Warnungen. Koschine und seine Firma schienen in Ordnung zu sein", erzählt der Betroffene. "Ich habe ein Zertifikat und einen Kontoauszug erhalten. Es gab nichts Bedenkliches."

Das Erwachen kam erst drei Jahre später, als die Warnungen im Internet auftauchten. Immer mehr Goldkäufer fühlten sich um ihre Ersparnisse betrogen. Nach und nach stellte sich heraus, dass der gebürtige Deutsche weder in der Türkei noch in Südafrika Goldminen besitzen soll. Aber gerade damit hatte er bei seinen Werbeveranstaltungen - auch in der Steiermark - geworben. Durch seine eigenen Minen, könne er das Gold billiger verkaufen, lauteten seine Argumente. Die Interessenten kauften - auch der Weststeirer.

Doch seit einem Jahr versucht er vergeblich das Gold oder sein Geld wieder zu bekommen. "Bis jetzt bin ich nur vertröstet worden, deshalb habe ich Anzeige erstattet." Ähnlich geht es weiteren Steirern und Geschädigten aus anderen Bundesländern. Die Staatsanwaltschaften Wien und München haben gegen Koschine Ermittlungsverfahren wegen Betruges eingeleitet. Auch in der Schweiz soll es bereits zahlreiche Opfer geben. Dort soll die Finanzmarktaufsicht ermitteln.

Mike Koschine ist nicht erreichbar. Er soll sich derzeit in Afrika aufhalten und auf der Suche nach einer neuen Goldmine sein, konnte der geschädigte Weststeirer in Erfahrung bringen. Der Firmensitz wurde mittlerweile von München nach Luzern (Schweiz) und Vaduz (Liechtenstein) verlegt. "Wenn ich dort anrufe, werde ich per Anrufbeantworter nach München verwiesen. Dort hebt aber niemand ab", so der Geschädigte.

Herr Koschine hat nicht nur die Anleger betrogen, sondern auch seine Partner, die solche Anlagen empfohlen und verkauft haben. Es sollen einige hundert sein, deren Ruf und vielleicht auch Existenz ist doch massiv ruiniert."
[9]

Wir reden hier nicht von einigen Tausend Euro, sondern der Betrug, den Mike Koschine begangen haben soll, geht in die Millionen! Die Schweizer-Behörden gaben sogar bekannt, dass sie glauben, Mike Koschine würde das eingezahlte Geld ins Ausland schaffen, weil ein Mitarbeiter von KB-Edelmetall mit fast einer Millionen Bargeld an der Schweizer Grenze erwischt wurde, ohne Auskunft zu geben, wie er an das Geld gekommen war. Mike Koschine hat über die KB-Edelmetall jedoch einige Goldbarren ausgeliefert, die haben aber das Problem, das sie eigenzertifiziert sind und  keine Handelsakzeptanz aufweisen. [10]

Nun würde uns dieser Sachverhalt nicht besonders interessieren, wenn Mike Koschine nicht beim Alpenparlament Werbung für seine Goldbarren gemacht hätte. War den Betreibern von Alpenparlament nicht bekannt, was der Mike Koschine für einer ist? Hat Herr Saur vielleicht Geld dafür bekommen, dass er Mike Koschine als Interviewpartner vorschlägt? Wir wissen es nicht. Ich weiß aber, dass die KB-Edelmetall einen Mitarbeiter mit dem Namen Benjamin Ernst hat. Benjamin Ernst? Kommt ihnen der Name bekannt vor? War da nicht was? Ja richtig! Der wurde ja bei Bewusst.tv interviewt! Was für ein Zufall.

Halten wir kurz fest: Die KB-Edelmetall sitzt auf Millionen von eingezahlten Geldern, die nicht an die Eigentümer ausbezahlt werden und sowohl Bewusst.tv als auch Alpenparlament haben dafür Werbung gemacht. Aber das ist noch lange nicht alles! Man könnte hier zwar einige Geldflüsse unterstellen, aber das brauchen wir gar nicht, denn Benjamin Ernst von der KB-Edelmetall engagiert sich auch sonst noch sehr intensiv.

Benjamin Ernst ist der Betreiber der Internetseite "Verfassung Jetzt!". Ach das kennen wir auch, war das Thema nicht bei Bewusst.tv zu sehen? Nun ist dieser Herr Ernst aber auch noch der Betreiber der Internetseite von "Aufbruch Gold-Rot-Schwarz" und des dazugehörigen Aufbruchforums. Da wird uns doch ein bischen flau im Magen. Der dubiose Edelmetallhändler steht hinter "Aufbruch Gold-Rot-Schwarz"?

Aber es kommt noch besser. Versprochen! In Kreisen der "Wahrheitssucher" wurde von Bewusst.tv auch ein Keltisch-Druidischer Bekennungsausweis für 35,- € beworben. Dass es den Erstellern des Ausweises nicht um die Sache ging, sondern anscheinend nur um Geld, ist für mich deshalb gezeigt, weil die ersten Exemplare dieses Ausweises bei Staatsangehörigkeit "Deutsch" stehen hatten. Ich war bei einer Veranstaltung in Rosenheim dabei, wo dieser Sachverhalt angesprochen wurde. Die zuständigen Personen sagten, da müsse wohl ein Fehler unterlaufen sein. Wer einen solchen Ausweis haben möchte, der kann sich HIER das Bestellformular ausdrucken. Dieses Bestellformular ist sehr interessant, denn hier steht etwas von einem "Verein zur Förderung zensurfreier Medien" und einer "Freimark Genossenschaft". Auf der Veranstaltung in Rosenheim wurde gesagt, dass man den Ausweis bezahlen kann, indem man entweder das Geld auf das Konto des Vereins überweist oder einem Mitarbeiter der Genossenschaft, die ihren Sitz in Bayreuth hat, das Geld gibt. Nun stellt sich aber heraus, dass diese Freimark Genossenschaft angemeldet wurde von einem Bayreuther Bewohner, der uns bereits bekannt ist. Die Wohnandresse in Bayreuth, die Benjamin Ernst bei der Anmeldung des "Aufbruch-Gold-Rot-Schwarz" angegeben hat, ist die gleiche Addresse unter der die Freimark Genossenschaft angemeldet wurde. Und schließen wir weiter aus der Tatsache, dass diese Freimark Genossenschaft kein eigenes Konto besitzt, sondern die Kontodaten vom Verein zur Förderung zensurfreier Medien benutzt, dass der Betreiber von Verein und Genossenschaft identisch sein muss oder zumindet eine enge Zusammenarbeit zwischen Benjamin Ernst und den Betreibern des Verein zur Förderung zensurfreier Medien besteht. 

Schaut man nun auf Bewusst.tv unter "Spenden", wird man entdecken, dass die Spenden auf das Konto vom Verein zur Förderung zensurfreier Medien gehen! Jetzt muss ich doch an das Fürstentum Germania denken. Der Schlosskauf für das Fürstentum wurde seinerzeit mit 20.000,- € von einem Wilhelm Diekmann ermöglicht. Dieser ist nun wie es der Zufall will der eingetragene Präsident vom Verein zur Förderung zensurfreier Medien. Ich frage mich wirklich, warum Diekmann einfach so 20.000,- € spendet und dann sein Verein als Spendengeldempfänger auf Bewusst.tv auftaucht. Jetzt hat dieser Verein aber auch noch die Spenden vom Projekt "Verfassung Jetzt!" erhalten, wir erinnern uns, dieses Projekt wurde ja vom Edelmetallhändler Benjamin Ernst aufgebaut. KB-Edelmetall scheint also hinter den Kulissen sehr gut eingebunden zu sein. Für meinen Geschmack haben diese Edelmetallhändler der KB zuviel Einfluss auf die ganze Szene.

Der Kassier des Vereins zur Förderung zensurfreier Medien ist Beat Frischknecht aus Wattwil in der Schweiz. Frischknecht? Den Namen kenne ich irgenwoher. Fährt man 35 km von Wattwil nach Forst trifft man dort Martin Frischknecht, den Initiator vom Alpenparlament. Sind die beiden Personen verwandt? Ich weiß es nicht. Ich weiß aber, dass Martin Frischknecht über Alpenparlament.tv um Spenden gebeten hat. Sicherlich nichts besonderes, jedoch vertreibt Martin Frischknecht den sog. Quick-Zap, dessen billigste Ausführung gerade mal 798,- € kostet. Eine private Mail von Martin Frischknecht verrät mir, dass er es nicht gerne sieht, wenn man Fragen zu seinem Produkt stellt und dass bisher 150.000 Kunden beim Quick Zap zugeschlagen haben. Mindestens 798,- € mal 150.000 ist gleich 119 700 000,- €. Wie hoch die Gewinnspanne für Martin Frischknecht ist, dürfen sie gerne selber schätzen, ich bin mir aber sicher, dass noch genug von den 120 Millionen Euro übrig bleibt, damit er nicht verhungern muss. Außerdem hat er ja noch die Spenden von Alpenparlament.tv! 

Auch Dagmar Neubronner von Bewusst.tv ist erwähnenswert, den diese nette Dame arbeitet zusammen mit der GLS-Bank, wie sie auf ihrer Internetseite angibt: "Wir arbeiten mit der ethisch-ökologisch orientierten GLS- Gemeinschaftsbank zusammen, zu der seit 2003 auch die Ökobank gehört." [11] Diese Bank wurde von N-TV drei mal zur Bank des Jahres ernannt! Sie macht sich stark für CO2-Zertifikate und die Agenda 21 der Vereinten Nationen. Eine Systembank durch und durch. Es ist auch interessant zu schauen, wer Bewusst.tv noch finanziell unterstützt. Da wären nämlich noch die Kleinanzeigen am Seitenrand von Bewusst.tv. Dort wird Werbung für den Gold-Grammy gemacht, zu dem natürlich auch ein Videobeitrag erschienen ist. Nicht schon wieder dubiose Edelmetallhändler wird man sich jetzt denken! Aber ist der Gold-Grammy dubios? Geprägt wird er von der Reischauer GmbH, die einem Dr. Gerd Wagner gehört, dieser ist Mitglied im Lions-Club. Ist das dubios genug? Entscheiden sie selbst.

Ich bekomme zunehmend das Gefühl, dass diese alternativen Internetsender in Wirklichkeit nichts anderes sind wie Marketing-Unternehmen für dubiose Edelmetallhändler oder FDP-Politiker. Schauen sie sich mit diesem Wissen doch mal die Veranstaltungsliste des Alpenparlament-Kongresses 2013 an [12] und dann sagen sie mir ehrlich, ob das nicht eher wie eine Marketing-Veranstaltung von Günter Saur und Martin Frischknecht aussieht, die man auch noch mit 89,- € für beide Tage bezahlen muss. Aber es soll sich ja jeder seine eigenen Gedanken dazu machen!

Liebe Grüße an Alle,

AR




[1] http://www.vg-wallmerod.de/wahlen/wahlergebnisse2009/verbandsgemeinderat_2009/bewerberliste.html

[2] http://www.bewussttv-shop.de/Impressum:_:4.html?XTCsid=e5jeppjsca0la4do4jnvhaasl3

[3] http://immenhaus.com/impressum/

[4] http://www.remoteviewingshop.com/Unsere-AGB:_:3.html

[5] http://www.youtube.com/watch?v=IN-U0lsSjCs

[6] http://schildverlag.de/impressum-0

[7] http://www.sueddeutsche.de/geld/dubiose-geldfluesse-thannhuber-liess-privatbank-reithinger-ausbluten-1.880682

[8] http://www.merkur-online.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/haftbefehl-gegen-ex-schranne-chef-klaus-thannhuber-wegen-steuerhinterziehung-visier-tz-2267329.html

http://www.anwaltzentrale.de/rechtsanwalt_fachartikel/fachartikel_detail.php?id=125&Fachgebiet_id=85

http://www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?id=532

http://politik.pr-gateway.de/insolvenzverschleppung-bei-der-deutschen-beamtenvorsorge-immobilienholding-ag/

[9] http://3s-team.blogspot.de/2013/04/kb-mike-koschine-unter-betrugsverdacht.html#13692350839502&ifh=484

[10] http://www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?id=957

[11] http://www.genius-verlag.de/main/Kontakt.php

[12] http://www.alpenparlament-kongress.de/wp-content/uploads/Kongressprogramm.pdf

Peter Fitzek und sein "Lehrfilm zum Aufbau stabiler Gemeinschaften"

Peter Fitzek von Neudeutschland hat einen "Lehrfilm" produziert, um "den Aufbau von stabilen Gemeinschaften" zu erklären. Dieser "Lehrfilm" zeigt, wie viele "Neudeutsche" die Lust verlieren weiter Fitzeks Hampelmännchen zu spielen. Und wie der "heldenhafte" Peter Fitzek die Probleme löst, die er natürlich selber in Szene gesetzt haben will, um einen Lerneffekt bei den Menschen zu erzielen. Dieser Peter Fitzek ist schon ein gerissener Junge: Als veröffentlicht wurde, dass alle Kontodaten von seiner Kooperationskasse, von seiner NeuDeutschenVersicherung usw. auf dem gleichen Konto enden, na da hat der "transparente" Peter einfach die Kontodaten von allen seinen Internetseiten gelöscht. Ich würde den "Lehrfilm" also schnellst möglich anschauen, denn sobald der Peter dahinter kommt, welche Außenwirkung sein "Lehrfilm" haben wird, dürfte der auch ganz schnell wieder verschwinden. Lehnen sie sich zurück und genießen sie den "göttlichen" Peter Fitzek bei seiner Arbeit in Neudeutschland:


Teil 1




Teil 2




Teil 3




Teil 4




Teil 5 wurde leider noch nicht veröffentlicht!

Dienstag, 21. Mai 2013

In Damaskus wurde eine Atombombe gezündet. Der Colt raucht noch!

In Damaskus wurde eine Atombombe gezündet. Der Colt raucht noch!

Unsere Medien sind in weiten Teilen manipuliert. Es wurde nun “zugegeben”, daß bei der Damaskusexplosion vom 5. Mai 2013 wenigstens “abgereichertes Uran” mit im Spiel war. Damit will man den Eindruck erwecken, daß es sich um eine bunkerbrechende Waffe mit normalem Sprengstoff gehandelt habe.

Es handelt sich jedoch nicht um eine Uranbombe mit abgereichertem Uran! Das ist eindeutig Desinformation!

Sondern es handelt sich um eine richtige Atombombe in der Größenordnung von ca. 1 kt.

Der Beweis für eine richtige Atombombenexplosion wie in Hiroshima und Nagasaki ist tatsächlich unwiderlegbar. Wir haben den rauchenden Colt gefunden.

Nachfolgende drei Bilder genügen bereits, wenn man sie zu deuten weiß. Sie sind diesem Video bei 2:00, 2:03 und 2:06 entnommen. Diese Szene wurde aus 7 km Entfernung aufgenommen.



Im 1. Bild sieht man eine schräge hellleuchtende Wolke und sie ist der absolute Beweis. Diese Wolke besteht aus irgendeinem hochsteigenden Rauch, welcher sich im Kampfgebiet bereits vor der Explosion gebildet hatte und welche vom Wind nach rechts abgetrieben wird.

Diese Wolke strahlt weiß und man erkennt ihre Eigenleuchtkraft, welche in den nachfolgenden Bildern immer mehr nachläßt. Diese Eigenleuchtkraft reicht ansonsten nicht aus, um auch die nicht mehr selbstleuchtenden Teile der Wolke nennenswert erhellen zu können. Dies bedeutet, diese Wolke besitzt eine Eigenstrahlung, sie wird also nicht fremdbeleuchtet! Diese hellstrahlenden Wolkenteile sind daher heiß!

Sie sind so heiß, daß sie weiß strahlen!

Man erkennt auch um den weißen Rand der Wolke herum abnehmende Glühtemperaturen von gelb bis rot. Auch diese Wolkenteile glühen infolge hoher Temperatur, wenn auch weniger stark. Der sichtbare rote Wolkenrand hat noch eine Temperatur von ca. 650 °C. Unterhalb von 550 °C sieht man bereits auch im Dunklen nichts mehr. Der Leuchteindruck “weiß” entspricht einer Strahlertemperatur von oberhalb 1500 °C.

Im 2. Bild drei Sekunden später sieht man, wie die Wolke sich abgekühlt hat. Die vordem hellleuchtenden äußeren Wolkenteile sind nunmehr als angestrahlte Wolke zu erkennen. Rote Bereiche kann man kaum mehr erkennen. Diese vorher rot selbstleuchtenden Wolkenteile niedriger Strahlertemperatur werden nunmehr weiß mit niedriger Intensität angestrahlt.

Im 3. Bild 9 Sekunden nach der Explosion sieht man die Feuersäule des Atompilzstammes. Diese Feuersäule steigt so schnell hoch, daß sie durch den Wind noch nicht abgetrieben ist. Diese Pilzwolke ist noch selbstleuchtend, also heiß. Am oberen Rand sieht man auch den bereits abgekühlten dunkleren “Deckel”.

Eine solche heiße Wolke steigt sehr schnell hoch, viel schneller als ein Heißluftballon. Die Dichtedifferenz zwischen Innen und Außen liegt bei 1 kg/m³, woraus eine Druckdifferenz von 10 Pa je Höhenmeter resultiert. Dies entspricht der Auftriebskraft dieses Heißluftgeschoßes, welches dann mit 75 m/s bis 110 m/s nach oben schießt.

Nimmt man die 75 m/s als Maßstab, ergibt sich in diesen 9 Sekunden eine Feuersäulenhöhe von 675m Höhe und damit hat man einen Skalierungsmaßstab für das Bild gewonnen.

Nun kann man mit diesem Maßstab auch das 1. Bild vermessen und wird dann sehen, daß sich die äußeren selbstleuchtenden zusammenhängenden Wolkenteile 900 m vom Explosionsort entfernt befinden!

Nimmt man das einzelne Wölkchen auch noch mit, weiß man, daß die Strahlungsleistung bei der Explosio so hoch gewesen sein muß, daß in 1000 m Entfernung eine Fläche sich noch auf ca. 1500 °C erhitzen konnte!

Dies ist ein absoluter Beweis für eine atomare Explosion!

Man kann sich nämlich die einfache Frage stellen, wie stark könnte eine nichtatomare Explosion in 1000 m Entfernung eine Oberfläche überhaupt erwärmen! Selbst wenn der Feuerball der Explosion permanent heiß bliebe.

Es geht also um Strahlungsleistung und nicht um Strahlungsenergie.

Wenn herkömmlicher Sprengstoff detoniert, besteht er zunächst nach der Durchzündung aus Gas, welches dieselbe Dichte wie der Feststoff vorher besitzt. Dieser Gasball hat in diesem Augenblick eine Temperatur von 4600 °K und strahlt im Idealfall wie ein schwarzer Körper.

Die Strahlungsleistung ist von der Entfernung abhängig. Nimmt man eine Sprengstoffkugel mit 1 m Radius an, beträgt die Strahlungsleistung in 1000 Meter Entfernung (1m/1000m)^2 der Strahlungsleistung der Sprengstoffkugel.

Die Strahlungsleistung der Sprengstoffkugel beträgt c * T^4 und mit der Strahlungszahl c = 5,67*10^(-8) W/(m²K^4) und T= 4600 °K ergibt sich eine Strahlungsleistung von 25 400 000 W/m² an der herkömmlichen Sprengstoffoberfläche.

In 1000 m Entfernung beträgt dann die Strahlungsleistung bei einer Sprengstoffkugel mit 1 m Radius demnach 25 400 000 W/m² * (1m/1000m)^2 = 25,4 W/m².

Diese ideale Sprengstoffkugel mit 2 m Durchmesser entspricht bereits 6,3 t Sprengstoff. Das ist mehr als die größte bunkerbrechende Waffe überhaupt hat!

In 1000 m Entfernung könnte sich infolge dieser 25,4 W/m² Bestrahlungsleistung eine Oberfläche um höchstens 4 °C erwärmen! Dann strahlt diese erwärmte Fläche nämlich genauso viel Leistung ab wie sie empfangen hat.

Jedoch strahlt diese heiße Wolke mit 1500 °C bereits selbst mit 560 000 W/m² ab oder wenn man den gelben Saum der Wolke mit 1000 °C unterstellt immer noch mit 149 000 W/m² und selbst der rote Rand schafft noch 41 000 W/m².

Das bedeutet, die starke Erhitzung dieser Wolke konnte nur durch die bei einer atomaren Explosion auftretende extrem hohe Strahlungsleistung erfolgt sein!

Die Aussagekraft dieser Beweisführung wird nicht erschüttert, wenn sich der Bildmaßstab infolge einer Fehlannahme bei der Steighöhengeschwindigkeit ändert.

Damit ist der Beweis erbracht, daß es sich zwingend um eine “normale” atomare Explosion gehandelt haben muß.

Israel hat also eine Atomwaffe eingesetzt!

Das war der rauchende Colt! 


Israel ist bereit für einen Krieg mit Syrien

von ASuR

Panzer der IDF an der syrischen Grenze
Neueste Berichte zeigen, an der Grenze zwischen Israel und Syrien braut sich was zusammen. Einerseits finden vermehrt schwere Kämpfe zwischen der syrischen Armee und den Terrorbanden um die Dörfer im Grenzgebiet statt. Andererseits ist die israelische Armee mit Panzern bis zur Grenze vorgefahren. Es sind sogar Soldaten der IDF nach Syrien eingedrungen und führen dort Patrouillen durch. Es sieht nach der Vorbereitung für einen Einmarsch der israelische Armee auf syrisches Territorium aus.

Mit dem Vorfahren von Panzern über die annektierten Golanhöhen und über die Pufferzone hinaus hat Israel den Waffenstillstandsvertrag mit Syrien über eine demilitarisierte Zone auf den Golanhöhen gebrochen. Das heisst, es ist der Kriegszustand wieder hergestellt. Die israelische Armee stellt Panzer entlang der Grenze zu Syrien auf und bereitet sich auf einen Krieg gegen Syrien vor. Als Ausrede wird man sicher sagen, es gehe um eine Schutzzone, deshalb muss man in Syrien eindringen und noch mehr Land besetzen.

Zur Erinnerung, während des Sechstagekrieges 1967 eroberte Israel die Golanhöhen die zu Syrien gehören. Der UN-Sicherheitsrat forderte Israel mit seiner Resolution 242 damals zum Rückzug auf und betonte die Unzulässigkeit des Gebietserweiterung durch Krieg. Am 14. Dezember 1981 annektierte Israel per Gesetz das eroberte syrische Gebiet und übt seit dem widerrechtlich die Kontrolle darüber aus. Drei Tage danach erklärte der US-Sicherheitsrat die Annektion in seiner Resolution Nr. 497 für null und nichtig.

Israelische Soldaten haben ihre Waffen
auf ein syrisches Dorf gerichtet
Wie immer hält sich Israel weder an Resolutionen des UN-Sicherheitsrat noch an das Waffenstillstandsabkommen mit Syrien. Dieses an sich schon illegale Konstrukt verhält sich grundsätzlich illegal. Die Frage, warum Israel ständig den Vereinten Nationen den Stinkerfinger zeigen und seit 45 Jahren das eroberte Territorium von Syrien besetzen kann und warum die internationalen Gemeinschaft nichts dagegen macht, darf man nicht stellen. Es sind ja nur die arabischen Länder immer die Bösen.

Die Pufferzone wird von den Terroristen der Yarmuk-Märtyrer-Brigade die Jordanien bewaffnet seit Ende 2012 als Aufmarschgebiet benutzt. Dies erfolgt unter den Augen der UN-Mission und Israels die das dulden. Wenn sich die Terroristen von der syrischen Armee bedroht fühlen und verfolgt werden dann entführen sie UN-Soldaten und nutzen sie als Schutzschilder. Das hat jedenfalls der philippinische Aussenminister Albert del Rosario gesagt, als vier philippinische UN-Soldaten neulich verschleppt wurden. Die Terroristen haben sich damit vor der syrischen Armee geschützt. "Sie waren unter Belagerung und haben unsere Leute benutzt, um sich aus der Situation herauszubringen", sagte del Rosario.

Soldaten der IDF bei der Rückkehr aus Syrien
Fox News zeigt Aufnahmen [1] der israelischen Soldaten die in Syrien eingedrungen sind und der Panzer an der Grenze. Der Reporter sagt, seit 40 Jahren bringt Israel wieder Artillerie in Stellung und der Waffenstillstand wäre nichts mehr wert.

Ein weiteres Zeichen für die wachsenden Spannungen in der Region ist der überraschende Besuch von CIA-Chef John Brennan in Israel. Am Donnerstag traf er sich mit Offiziellen des israelischen Militär, mit der Situation in Syrien im Fokus der Gespräche. Der Chef der CIA traf sich danach mit Kriegsminister Moshe Ya'alon in Tel Aviv. Laut lokalen Medien wurde das weitere Vorgehen gegenüber Syrien besprochen. Es ist Brennans erste Reise nach Israel seit seiner Amtsübernahme vor zwei Monaten.

Aber Israel könnte nicht nur jeden Moment Syrien angreifen, es besteht sogar die Gefahr einer direkten Konfrontation mit Russland. Denn die israelische Regierung hat gesagt, sie wird alle Waffenlieferungen nach Syrien oder Waffenbewegungen innerhalb Syriens welche sie als "game changer" ansieht verhindern. Damit ist das russische S-300 Luftabwehrsystem gemeint, welches Moskau sehr schnell liefern will oder schon geliefert hat.

Der ehemalige Chef von Obamas Killerdrohnen ist jetzt CIA-Chef
Auch die bereits von Russland an Syrien gelieferten Typ P-800 Jachont Marschflugkörper die Schiff zerstören können, sind Ziel eines israelischen Angriffs. Mit diesen als Schiffskiller bezeichneten Flugkörpern kann Syrien jeden Versuch der NATO eine Seeblockade oder Flugverbotszone durchzusetzen verhindern. Auch die Idee, die Terroristen vom Meer aus an der syrischen Küste mit Waffen zu beliefern, kann mit den Jachonts abgewehrt werden.

Die übliche Ausrede wird wieder sein, Israel will Waffenlieferungen an die Terroristen verhindern und muss deshalb Bombardieren, wie schon zwei Mal dieses Jahr getan. Mit Terroristen sind nicht die guten gemeint, die Mörderbanden welche der Westen unterstützt, sondern die bösen der Hisbollah. Ausgerüstet mit S-300 und Jachont hat Syrien aber schlagkräftige Waffen um jeden Angriff per Schiff oder Flugzeug abzuwehren.

Die Admiral Pantelejew befindet sich vor der Küste Syriens
Mittlerweile ist eine ganze Armada an russischen Kriegsschiffen im östlichen Mittelmeer aufgefahren. Es sind drei Kampfverbände bestehend aus Zerstörern, Fregatten, Schiffe für die Versorgung und für die Aufklärung. Ein weiterer Kampfverband mit Landungsschiffen ist auf dem Weg. Der Chef der russischen Marine bestätigte, Kriegsschiffe der Pazifikflotte sind zum ersten Mal seit Jahrzehnten durch den Suezkanal ins Mittelmeer gefahren und die Kampfverbände werden mit Atom-U-Boote noch ergänzt. Es soll eine permanente russische Flottenpräsenz im Mittelmeer entstehen.

Amos Yadlin, ehemaliger Chef des israelischen Militärgeheimdienstes, ex Kampfpilot und Militärattaché in Washington, sagte in einem Interview mit dem israelischen TV-Sender Channel 10 am Freitag, die aktuellen Spannungen zwischen Israel und Syrien erinnern ihn an die Zeit vor dem Sechstagekrieg 1967. Er warnte vor einem erneuten Luftangriffe auf Syrien, denn es könnte was zurückkommen. Ausserdem, Russland hat signalisiert, es wird den USA nicht erlauben Syrien anzufassen, meint Yadlin.

Wie gesagt, da braut sich einiges im Nahen Osten zusammen und es ist die Entscheidung Israels ob es Krieg oder Frieden gibt. Diesmal könnte es aber anders ausgehen. Ein Angriff auf Nachbarländer ohne Konsequenzen zu fürchten wie bisher wird nicht wahrscheinlich sein, denn es könnte einen schmerzhaften Gegenschlag geben.



[1]

Freie Energie: Gravitationskraftwerk aus Brasilien







RAR Energia Ltda. aus Porto Alegre in Brasilien hat ein Gravitationskraftwerk entwickelt, das in jeder Größe gebaut werden kann. Die Firma INCOBRASA Industries Ldt. wird in Illinois eine dieser Maschinen im industriellen Maßstab aufbauen. Der Generator wird von einer mechanischen Konstruktion angetrieben, die ihre Energie ausschließlich aus der Erdanziehungskraft bezieht. So jedenfalls die Behauptung des Herstellers.





PC-Polizei Generation 2.0


Ein Fundstück aus dem Jahr 2004, als die Computer schneller laufen lernten.

Absolute Heimlichkeit

PC-Polizei ist völlig unsichtbar und läßt sich nicht entfernen. Nur die Person, die das Programm installierte, ist in der Lage, es zu entfernen.

Fernüberwachung

PC-Polizei Professional ermöglicht es, die erfassten Daten zu sehen, ohne beim überwachten Computer zu sein. Sie können die auf dem Computer ausgeführten Aktivitäten fast unverzögert sehen.

Aufzeichnung von Tastatureingaben

PC-Polizei protokolliert alles, was auf dem überwachten Computer eingetippt wird, darunter auch spezielle Tasten wie TAB und BACKSPACE.

Aufzeichnung von Chats

PC-Polizei protokolliert beide Seiten von Chats und IM-Konversationen sowie Datum und Uhrzeit, Chat-Fenster und den Computer-Nutzer. Unterstützt werden AOL IM (AIM), ICQ, MSN Messenger und Yahoo Messenger.

Aufzeichnung von Internetbesuchen

PC-Polizei zeichnet auf dem überwachten Computer jeden Internetbesuch und geöffneten Ordnerpfad auf. Es ist möglich, die besuchten Internetseiten zu sehen und auf die geöffneten Ordner zuzugreifen.

Aufzeichnung von geöffneten Dateien

PC-Polizei protokolliert auf dem überwachten Computer jede geöffnete Datei jeden beliebigen Typs mit Datum und Uhrzeit und Benutzer. Es ist möglich, die Dateien sofort zu sehen.

Aufzeichnung von ausgeführten Programmen

PC-Polizei protokolliert auf dem überwachten Computer jedes Programm mit Datum und Uhrzeit und Benutzer. Es zeichnet auch die von verschiedenen Programmen geöffneten Fenster auf.

Aufzeichnung von kopiertem Text

PC-Polizei protokolliert auf dem überwachten Computer jeden kopierten Text von jedem Programm oder Dokument mit Datum und Uhrzeit und Benutzer.

Sehen Sie sich die protokollierten Daten an

PC-Polizei ermöglicht es, die aufgezeichneten Daten von Nutzern einfach und benutzerfreundlich anzuzeigen. Daten, die mit anderen Produkten nicht verfügbar sind, können einfach gruppiert, segmentiert und sortiert werden.

Exportieren Sie die protokollierten Daten

Mit PC-Polizei können die Protokolle in gängigen Formaten — Excel, HTML, kommagetrennt und tabulatorgetrennt — einfach und schnell exportiert werden.

Drucken Sie die protokollierten Daten aus

Mit PC-Polizei können alle Protokolle einfach und benutzerfreundlich ausgedruckt werden. Der Nutzer wählt die Anzahl der Kopien und die Druckqualität.


Hier finden Sie den Originalartikel

Freitag, 17. Mai 2013

Putins Ausblick auf Russlands Zukunft

Anmerkung: Der folgende Text zeigt mal wieder deutlich, was wir von diesem Vladimir Putin zu halten haben. Zusätzlich zu der hier dargestellten Migrationspolitik hat Putin schon mehrmals von einem Europa "vom Atlantik bis zum Ural" gesprochen. Manche fanden diesen Vorschlag doch sehr weise und sahen darin eine Annäherung Putins an Europa, bzw. dass er Europa und Russland als eine Schicksalsgemeinde betrachtet, die sich gemeinsam gegen die  NWO stellen sollte. Genau die selbe Forderung stellte aber auch der NWO-Jünger Mikhail Gorbachev, genauso wie der Freimaurerbruder Charles de Gaulle. Der elitäre "Club of Rome" beschreibt in seinem Buch "The First Global Revolution" [HIER], wie man sich als NWO-Politiker die Zukunft von Russland nach dem Fall des Kommunismus vorstellen soll. Dort wird bereits 1991 gesagt, dass Russland sich in Zukunft an Europa halten soll und eine Union "vom Atlantik bis zum Ural" etablieren müsste. Putin folgt hier also wohl den Weisungen dieser globalen Denkfabriken.



Migrationspolitik

Vor einem Monat [d.h. Januar 2013] unterzeichnete der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin das “Konzept zur Migrationspolitik der russischen Föderation für den Zeitraum von 2013 bis 2025″. Der volle Text dieses Dokuments ist [auf russisch] auf der offiziellen Seite des Präsidenten einsehbar. Wie jedes offizielle Dokument ist es weitschweifig und nicht konkret. Doch lassen Sie uns versuchen, es zu analysieren und seinen Wesensgehalt herauszufiltern.

Heute gibt es zwei Arten friedlicher (d.h. nicht durch Krieg und andere Verwerfungen verursachter) Massenmigration von Menschen aus einem Land in ein anderes. Die eine ist die Wirtschaftsmigration; sie ist die Wanderungsbewegung großer Zahlen von Menschen in andere Gebiete, von einem Staat in einen anderen auf der Suche nach Arbeit, sozialer Sicherheit oder ganz allgemein nach einem besseren und sichereren Leben.

Die andere ist die Repatriierung oder Heimkehr – eine Rückkehr in ein historisches Heimatland von Menschen, die aufgrund verschiedener Ursachen, die üblicherweise außerhalb ihrer eigenen Kontrolle lagen, Bürger oder Einwohner anderer Länder geworden waren. Zu Repatriierung kommt es üblicherweise, wenn die Lebensbedingungen an den Orten des aktuellen Aufenthaltes bezüglich materiellen, spirituellen oder kulturellen Wohlbefindens nicht mehr zufriedenstellend sind. Ein Heimkehrer ist somit etwas anderes als ein Wirtschaftsmigrant, da er blutsmäßige und kulturelle Bindungen zu dem ethnischen Kern des Landes hat, in das er zurückkehrt. Es ist allgemein bekannt, dass nach der Auflösung der UdSSR große Zahlen ethnischer Russen und anderer indigener Völker Russlands von ihrem Mutterland abgeschnitten und unfreiwillig Bürger anderer Staaten geworden waren. 1990 gab es nicht weniger als 20 Millionen solcher Menschen. Ungefähr die Hälfte davon lebt immer noch außerhalb Russlands.

Es wäre natürlich und vernünftig, wenn der Präsident sein Augenmerk an erster und oberster Stelle auf diese Menschen richten würde, wenn er über ein Konzept zur Migrationspolitik nachdenkt. Es sind solche Menschen, die man offiziell “Landsleute” nennt. Sehen wir nun, ob das zutrifft oder nicht und an wen der russische Präsident in erster Linie denkt. Lesen wir im Dokument:

Migrationsprozesse spielen eine entscheidende Rolle in der sozioökonomischen und demographischen Entwicklung der Russischen Föderation. Während der vergangenen zwei Jahrzehnte schuf Migration den Ausgleich für mehr als die Hälfte des natürlichen Bevölkerungsrückgangs. Die dauerhafte Niederlassung von Migranten in der Russischen Föderation wird zu einer Quelle des Bevölkerungswachstums für das Land im allgemeinen sowie auch für verschiedenen Regionen, während die Beschaffung ausländischer Fachkräfte bestimmter bevorzugter Berufe und Qualifaktionen, nach denen seitens der russischen Wirtschaft Bedarf besteht, notwendig für deren fortschrittliche Entwicklung ist.

Es ist bekannt, dass während der vergangenen zwanzig Jahre die Bevölkerung Russlands aufgrund geringer Geburtenraten und hoher Sterblichkeit rapide zurückgegangen ist – ein Rückgang von 700.000 bis 1.000.000 Personen pro Jahr. Es gibt zwei Wege, diesen Prozess zu stoppen. Der erste ist, staatliche Hilfsmaßnahmen bereitzustellen, um Familien zu unterstützen, die gerne Kinder hätten, sie sich aber aufgrund von Armut, Arbeitslosigkeit oder Wohnungslosigkeit nicht leisten können. Der zweite ist, die Repatriierung von Millionen russischer Landsleuten, die in Nachbarländern leben, anzuregen. Eine gesunde Regierungspolitik sollte beide Strategien beinhalten.

Doch was macht Präsident Putin? In dem Konzept, das er stützt, findet sich so gut wie nichts über Hilfestellungen für Landsleute. Im Gegenteil: “Das Konzept” schlägt offensichtlich vor, den Rückgang oder – in klarer Sprache ausgedrückt – das Aussterben der Bevölkerung unseres Landes nicht mit der Repatriierung von Landsleuten - Menschen aus der ehemaligen UdSSR, die uns ethnisch und kulturell nahe verwandt sind – auszugleichen, sondern mit der Zuwanderung von fremden, nicht-indigenen Völkern aus dem nahen Ausland. Das ist es, was laut Ankündigung zur Priorität der russischen Staatspolitik gemacht werden soll – und zwar laut ganz offizieller Ankündigung.

Dass Fachkräfte bestimmter bevorzugter Berufe und Qualifikationen erwähnt werden, ist erstaunlich zynisch. Jeder Russe weiß ganz genau, dass sowohl die Migranten aus Zentralasien und Transkaukasien als auch die aus China zumeist extrem unqualifiziert sind. Bis heute kann noch niemand irgendeinen namhaften tadschikischen Wissenschaftler oder aserbaidschanischen Ingenieur nennen!

Derzeit ist die Attraktivität der Russischen Föderation im Vergleich zu anderen Ländern, die Migranten aufnehmen, noch gering und beschränkt sich auf Bürger von GUS-Mitgliedsstaaten. Auswanderung aus dem Land hält daneben an. Migranten der neuen Generationen, die in der Russischen Föderation ankommen, haben weniger Bildung, schlechtere Russischkenntnisse und schlechtere berufliche Fähigkeiten als ihre Vorgänger.

Die Fehlerhaftigkeit des derzeitigen Zuwanderungssystems manifestiert sich in einer großen Zahl illegaler Einwanderer. Jedes Jahr gibt es drei bis fünf Millionen Ausländer, die ohne offizielle Arbeitserlaubnis arbeiten. Illegale Einwanderung, die Arbeitskräfte für Wirtschaftsunternehmen im Graubereich liefert, ist einer der Hauptgründe für das Anwachsen einer ablehnenden Haltung gegenüber Migranten seitens eines Teils der Bevölkerung der Russischen Föderation.

Für jeden, der mit dem Problem vertraut ist, ist es offensichtlich, dass die angegebenen Zahlen vollkommen falsch sind. Die Behörden haben bei mehreren Gelegenheiten zugegeben, dass die Zahl illegaler Einwanderer in Russland nicht unter 15 Millionen liegt, was weltweit die zweithöchste Zahl hinter den USA ist. Ich wiederhole – es handelt sich dabei überwiegend um unqualifizierte Einwanderer. Und doch zielt Putins Konzept zur Migration darauf ab, genau diesen Leuten legales Aufenthaltsrecht zu gewähren. Und wenn wir schon dabei sind, ab Januar 2013 hat Putin illegalen Einwanderern, die sich ohne Arbeitserlaubnis in Russland aufhalten, erlaubt, im Land zu bleiben.

All dies findet statt, während es mehrere Millionen arbeitsloser Russen gibt, insbesondere in den weit von den großen Städten abgelegenen Regionen.

Wie wir sehen, konzentriert sich Putins Konzept vor allem auf so genannte “Arbeitsmigranten”, von denen die meisten Illegale sind, und ignoriert die Tatsache, dass Illegale, die keine Steuern zahen, auf dem Arbeitsmarkt mit russischen Bürgern konkurrieren und eine der Ursachen für die Arbeitslosigkeit der letzteren darstellen.

Das Konzept enthält auch ein paar Worte zu Landsleuten. Hier sind sie:

Mit Ausnahme des staatlichen Programms zur Hilfestellung bei der freiwilligen Wiederansiedlung in der Russischen Föderation von im Ausland lebenden Landsleuten, gibt es keine Programme, Migranten mit wünschenswerten beruflichen, bildungsmäßigen, wirtschaftlichen, demographischen, soziokulturellen oder anderen Charakteristika, die sich erfolgreich in die russische Gesellschaft integrieren können, ins Land zu holen. Schwierigkeiten bei der Erlangung zeitlich begrenzter oder dauerhafter Aufenthaltserlaubnis erschweren den Prozess zur Erlangung der Staatsbürgerschaft für die Mehrzahl der gesetzestreuen Migranten.

Und das wars. Lesen sie es noch einmal, und zwar aufmerksam.

Landsleute – Russen und Vertreter anderer Völker, deren Vorfahren unser Land über viele Jahrhunderte hinweg aufgebaut haben – werden in dem Text als “gesetzestreue Migranten… mit wünschenswerten… Charakteristika” bezeichnet. Das hört sich an, als wären das nicht Menschen, die ein gemeinsames Erbe mit uns teilen, über die da gesprochen wird – Menschen, die von Russland der Gnade des Schicksals in anderen Ländern überlassen werden, sondern Androiden…

Als Russe, der in Zentralasien geboren wurde, fasse ich eine solche bürokratische Ausdrucksweise als nationale Beleidigung meines Volkes auf, insbesondere, wenn man in Betracht zieht, dass Putin und ich offenbar unterschiedlichen Völkern angehören. Abgesehen von allgemein gehaltenen, bedeutungslosen Phrasen bietet Putin seinen Landsleuten bei ihrer Repatriierung praktisch keine Hilfestellung.

Dann kommt der Text wieder auf Migranten zurück und diskutiert mögliche Wege der Hilfestellung für sie – für sie, nicht für die Landsleute:

Wichtige Elemente der Migrationspolitik der Russischen Föderation beinhalten die Bereitstellung von Bedingungen zur Anpassung und Integration von Migranten sowie den Schutz ihrer Rechte, Freiheiten und sozialen Sicherheit. Die Lösung dieses Problems wird durch unvertretbare Schwierigkeiten bei der Erlangung einer dauerhaften Aufenthaltserlaubnis erschwert, sowie durch das Fehlen einer angemessenen Regelung der rechtlichen Stellung ausländischer Bürger, die in der Russischen Föderation leben. Eine direkte Folge des Fehlens von Regierungsprogrammen für die Anpassung und Integration ist die Abgrenzung der Migranten von der Gesellschaft und die Zunahme negativer Einstellungen gegenüber ihnen. Zur Organisation der Programme für Integration und Anpassung ist es notwendig, alle beteiligten Parteien (die Regierungen der Entsendeländer der Migranten, die Migranten selber, die Wirtschaft, Nicht-Regierungs-Organisationen) zusammen zu bringen und das Potential der Massenmedien voll auszuschöpfen.

Die Erfahrung aus Ländern, die eine aktive Migrationspolitik verfolgen, zeigt, dass Migrationsprozesse die sozioökonomische Entwicklung beschleunigen und für ein Wohlstandswachstum bei der Bevölkerung sorgen. Um das positive Potential von Migrationsprozessen freizusetzen, muss das gesamte System des Migrationsmanagements in der Russischen Föderation modernisiert werden.

Das ist alles sehr klar. Die Regierung der Russischen Föderation ist der Ansicht, dass der Staat den Migranten bei der Ansiedlung helfen muss und ist bereit, zu diesem Zweck Gelder aufzutreiben und bereitzustellen. Acht Jahre lang war ich Mitglied der gesetzgebenden Versammlung der Oblast Wladimir und aufgrund dieser Erfahrung weiß ich, dass die russische Bürokratie alles ihr Mögliche tat, um zu vermeiden, dass die russische Staatsbürgerschaft an Russen aus Republiken der ehemaligen Sowjetunion vergeben wurde. Manche Leute haben 10 bis 15 Jahre auf ihre Staatsbürgerschaft gewartet. Andere haben sie niemals erlangt und starben als “staatenlose Personen”. Warum also behandelt Putin fremde Migranten anders? Wäre es nicht angemessener, junge russische Familien mit Arbeit und Wohnraum zu unterstützen, um die Geburtenrate in russischen Familien anzuregen, anstatt Migranten zu importieren?

Aber es wird noch schlimmer. Das Konzep kündigt die folgenden Hauptrichtungen der Migrationspolitik der Russischen Föderation an:

- Entwicklung von Mechanismen zur Anziehung von ausländischen Arbeitskräften, die auf dem russischen Arbeitsmarkt dringend nachgefragt werden, durch langfristige Arbeitsverträge und die Erlangung der unbegrenzten Aufenthaltserlaubnis;
- Vereinfachung der Einreise- und Ansiedlungsprozeduren von ausländischen Arbeitskräften, die mit Unternehmenszielen [business goals?] anreisen;
- Vereinfachung der Einreiseprozeduren und Beseitigung von Hindernissen bei der Einstellung und Ausbildung von Familienmitgliedern ausländischer Arbeitnehmer;
- Vereinfachung der Einreise-, Ausreise- und Aufenthaltsprozeduren für ausländische Bürger aus dem Investment- und Unternehmensbereich, Verbesserung des Systems der Ausgabe von Arbeitserlaubnisdokumenten;
- Erhöhung der Zahl ausländischer Studenten, in erster Linie von Bürgern der GUS-Mitgliedsstaaten, in Institutionen der mittleren Berufsausbildung und höheren Bildung;
- Verbesserung der Aufenthaltsbedingungen ausländischer Studenten, ihrer soziokulturellen Anpassung, Krankenversicherung, physischen Sicherheit;
- Entsendung russischer Bildungsdienste in die Entsenderländer der Migranten;
- Ermöglichung, dass ausländische Bürger im Anschluss an Erreichung ihres Bildungsabschlusses an russischen Institutionen mittlerer Berufsausbildung und höherer Bildung in ihrem Fachgebiet in der Russischen Föderation Arbeit finden.


Jeder, der sich Putins Dokument ohne Voreingenommenheit ansieht, kann erkennen, dass die russischen Behörden noch nicht einmal versuchen, die Tatsache zu verbergen, dass ihr Ziel die Veränderung der nationalen und kulturellen Zusammensetzung der russischen Bevölkerung durch die Einfuhr und Legalisierung riesiger Zahlen von kultur- und zivilisationsfremden Menschen, hauptsächlich aus unterentwickelten Drittweltländern ist.

Sind die einheimischen Menschen unseres Landes über eine solche Zukunft glücklich? Wie lange wollen Rechte aus dem Westen Putin noch als “russischen Nationalisten” betrachten? Ist es vorstellbar, dass ein Nationalist alles in seiner Macht Stehende tut, um die Hauptethnie seines Landes, seine eigene Ethnie, zahlenmäßig zu reduzieren und zu verarmen? Tatsächlich ist im Verlauf der Regierungen Jelzin und Putin die Zahl der ethnischen Russen stärker zurückgegangen als während der kommunistischen Säuberungen und dem Krieg gegen Hitler.

Meldepflicht

Ein weiteres vielsagendes Beispiel für die antirussische Politik von Präsident Putin ist der Gesetzentwurf zur Meldepflicht, der kürzlich der Duma vorgelegt wurde. Zunächst ist es notwendig, sich die Geschichte dieses Konzepts in Erinnerung zu rufen. Während sowjetischer Zeiten durfte sich niemand länger als drei Tage an einem Ort aufhalten, ohne sich bei der Polizei registrieren zu lassen. Das Versäumnis wurde mit hohen Geldstrafen oder Gefängnis geahndet. Nach der Auflösung der UdSSR wurde diese Regelung abgeschafft – das offensichtliche Zeichen einer freien Gesellschaft. Jetzt möchte Putin all die polizeistaatlichen Restriktionen des sowjetischen Totalitarismus wieder einführen. Weil sich die Duma mehrheitlich aus Putins Unterstützern der so genannten “Partei der Gauner und Diebe” [Partei Einiges Russland] zusammensetzt, besteht kein Zweifel, dass Putins neues Gesetz schnell durchgehen wird.

Putins Vorschlag beinhaltet Haftstrafen für russische Bürger ohne “Registrierung”. Das hat bedeutsame Konsequenzen für normale Russen, insbesondere für diejenigen, die in kleinen Städten und Dörfern leben, und von denen viele auf Arbeitssuche in große Städte gehen, wo sie üblicherweise ohne Registrierung leben. In Zukunft werden sie alle mit Inhaftierung konfrontiert sein, wenn sie nicht wie üblich hohe Bestechungsgelder an Putins Beamte bezahlen, um die “Registrierung” zu bekommen. RIA Novosti berichtet, dass folgenden Strafen für russische Bürger mit gefälschter Registrierung vorgesehen sind: Eine Geldstrafe zwischen 100.000 und 500.000 Rubel (ca. €2.500 bis €12.500) oder Zwangsarbeit bis zu drei Jahren oder eine gleich lange Gefängnisstrafe.

Herauszuheben ist, dass für die Fälschung einer Registrierung oder das Leben ohne Registrierung bei ausländischen Bürgern nur eine Geldstrafe vorgesehen ist, was in dem Zusammenhang ganz klar ein besonderes Privileg für ausländische Bürger darstellt.

Das Gesetz schlägt außerdem vor, das Russische Ordnungswidrigkeitengesetz mit einer Klausel zu ergänzen, die eine Geldstrafe von 2.000 bis 3.000 Rubel (ca. € 50,- bis € 75,-) für russische Bürger vorsieht, die ohne Registrierung leben, sowie auch für deren Vermieter ( In Moskau und Sankt Petersburg sind ungefähr doppelt so hohe Geldstrafen vorgesehen).

Putin hat diese Pläne erhöhter Strafen für Meldevergehen in einem seiner Artikel vor der Wahl Anfang 2012 erwähnt. Der Bundesmigrationsdienst der russischen Föderation hat ebenfalls vorgeschlagen, die Strafen zu erhöhen. Insbesondere hat er auch noch vorgeschlagen, die Registrierung russischer Bürger, die mehr als 90 Tage von ihrem Wohnsitz abwesend sind, zwangsweise aufzuheben.

Es ist offensichtlich, dass Präsident Putin am Ende des ersten Jahres nach seiner dritten Amtszeit zunehmend harte Maßnahmen gegen die einheimischen Völker Russlands einführt – und den Weg zum Völkermord ebnet.